„Kunst wird erst dann interessant, wenn wir vor etwas stehen, was wir nicht gleich restlos erklären können.“ (Christoph Schlingensief)

 

Emil Nolde – eine deutsche Legende. Der Künstler im Nationalsozialismus.
Führung im Hamburger Bahnhof am 3. Mai 2019 um 16.00 Uhr

Die Ausstellung „Emil Nolde. Eine deutsche Legende. Der Künstler im Nationalsozialismus“ zeigt Emil Noldes künstlerisches Werk erstmals im historischen Kontext seiner Biografie und ideologischen Haltung. Seine Sympathien für die NS-Bewegung sind in Expertenkreisen seit langem bekannt, spielten jedoch in der öffentlichen Präsentation seiner Werke bisher kaum eine Rolle. Die Ausstellung soll daher sowohl eine künstlerische als auch historische Auseinandersetzung mit Noldes Werk und Leben ermöglichen, die den dynamischen Charakter des Verhältnisses zwischen Künstler, Werk und Rezeption thematisiert.
20,00 € (Führung | Eintritt)
Anmeldung erbeten (Kontakt)

 

Ost-Berlin – Die halbe Hauptstadt
Führung im Ephraim-Palais am 15. Mai 2019 um 17.00 Uhr

Großgaststätte „Ahornblatt“ an der Gertraudenstraße, um 1970
(c) Landesarchiv Berlin, Foto: Dieter
Breitenborn, Stadtmuseum Berlin

In einer gemeinsamen Ausstellung widmen sich das Stadtmuseum Berlin und das Zentrum für Zeithistorische Forschung Potsdam der Geschichte der „Hauptstadt der DDR“ – von den späten 1960er Jahren bis zur Wiedervereinigung Berlins 1990.

Im Mittelpunkt der Ausstellung stehen das urbane Leben und der städtische Alltag in Ost-Berlin. Sie zeigt die Stadt als Lebenswelt im Spannungsfeld zwischen ihrer Funktion als Machtzentrum des SED-Regimes und der sozialen und kulturellen Diversität. Mit einem gesellschaftsgeschichtlichen Portrait von Ost-Berlin werden die mit der Entwicklung der Stadt zur sozialistischen Metropole verbundenen lebensgeschichtlichen Erfahrungsräume der dort lebenden Menschen sichtbar gemacht.
18,00 € (Führung | Eintritt)
Anmeldung erbeten (Kontakt)

 

Flucht in die Bilder?
Führung im Brücke-Museum am 31. Mai um 15.00 Uhr

Installationsansicht „Flucht in die Bilder“.
Die Künstler der Brücke im Nationalsozialismus,
Foto Nick Ash (c) Brücke-Museum

Die Situation von Erich Heckel, Karl Schmidt-Rottluff, Max Pechstein und Ernst Ludwig Kirchner in den Jahren von 1933 bis 1945 wurde bislang zumeist auf die ‚Verfemung‘ ihrer Kunst im Nationalsozialismus reduziert. Zu eindimensional ist dieser Blick – die Situation der Künstler war vielschichtig und es gab viele Widersprüche innerhalb der nationalsozialistischen Kulturpolitik. Zu Beginn hegten viele Künstler der Brücke die Hoffnung, Anerkennung unter den Nationalsozialisten/innen zu finden, die diese Hoffnung durchaus nährten.
Im Zentrum dieser Ausstellung stehen Arbeiten der o.g. Künstler aus dem Bestand des Brücke-Museums. Die Präsentation setzt auf einen vielschichtigen Blick: die Brücke-Künstler zwischen Anerkennung und Verfemung anhand von ihren Werken und umfangreichem Dokumentationsmaterial.
17,00 € (Führung | Eintritt)
Anmeldung erbeten (Kontakt)

 

Künstler aus der DDR
Führung im Museum Barberini am 13. Juni 2019 um 17.00 Uhr

Museum Barberini, (c) Helge Mundt Presse

Ein Schwerpunkt der Sammlung des Museums Barberini ist die Malerei von Künstlerinnen und Künstlern aus der DDR. Zwei von vier thematischen Präsentationen, die im Laufe des Jahres geplant sind, werden bei dieser Führung zu sehen sein.

Die Präsentation „Aspekte des Malerischen“ konzentriert sich auf Gemälde aus den 1980er Jahren. Unabhängig von offiziellen Vorgaben suchten die Künstler/inen nach einem individuellen künstlerischen Ausdruck, der eine expressive, oftmals räteslhafte Dimension bekam. Die „Moderne Historienmalerei“ zeigt Gemälde u.a. von Johannes Heisig, Gudrun Brüne, Willi Sitte, Werner Tübke u.a., die mythologische, religiöse und literarische Stoffe in ihren Gemälden bearbeiten.
20,00 € (Führung | Eintritt)
Anmeldung erbeten (Kontakt)

 

Mit Theodor Fontane unterwegs in Berlin
Stadtrundfahrt am 22. Juni 2019 um 13.30 Uhr

Zum 200. Geburtstag von Theodor Fontane begeben wir uns mit seinen Romanen durch Berlin. Vom Schloss Charlottenburg bis zum Ausflugslokal Eierhäuschen im Treptower Park erleben Sie eine Collage aus den Romanen „Vor dem Sturm“, „Irrungen, Wirrungen“, „Effi Briest“, „Cecile“, „Schach von Wuthenow“, „Jenny Treibel“, „Stechlin“ und seinen Gedichten.

Natürlich wird auch Biographisches nicht fehlen, Fontanes Wohnungen, die Apotheke in Bethanien, die Revolution 1948, der Tunnel über der Spree und seine Verlobung mit Emilie Kummer auf der Weidendammer Brücke.
Leitung: S. Storm, H. Wörmann
ab/an: An der Urania
33,00 € (Busfahrt mit qualifiziertem Guide, Informationsmaterial, Dauer ca. 3,5 Std.)
Anmeldung erbeten (Kontakt)

 

Kulturreisen

Krakau & Breslau
Kulturreise in den Süden Polens vom 22. – 27. August 2019

Nicht ohne Grund ist Breslau zur Kulturhauptstadt Europas 2016 gewählt worden, sie gilt als eine der schönsten Städte Polens. Die Stadt fasziniert mit zahlreichen Kulturschätzen von der Romanik bis zum Jugendstil. Und der Bürgermeister der Stadt lächelt angesichts der vorsichtigen Frage, ob man als deutscher Gast nun „Breslau“ oder „Wrocław“ sagen solle. „Na beides“, antwortet er. „Unsere Stadt hat polnische, deutsche und jüdische Wurzeln, und die Zeiten sind vorbei, in denen das eine gegen das andere ausgespielt wurde.“ Mit der alten Königsstadt Krakau und ihrer im 13. Jahrhundert entstandenen Altstadt – oft als das polnische Florenz bezeichnet – lernen Sie eine weitere überaus beeindruckende Stadt kennen. Die wunderschöne Metropole an der Weichsel besitzt unzählige kostbare Kultur- und Kunstdenkmäler.

Für die Reise senden wir Ihnen gerne detaillierte Programme mit Preisen/Leistungen zu!
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