Der Alexanderplatz will hoch hinaus

Stadtrundgang am 24. September 2022 um 14.00 Uhr

Foto Franz Hafner

Der „Alex“ ist sicher einer der bekanntesten und meist frequentiertesten Plätze Berlins. Seinen heutigen Namen verdankt er König Friedrich Wilhelm III. Er ließ den Platz anlässlich des Besuchs des Zaren Alexander 1805 in Alexanderplatz umbenennen.
Mit dem Aufschwung von Kaiserreich und Moderne in den zwanziger Jahren, der Gestaltung als Zentrum der Hauptstadt der DDR bis zu den aktuellen Baumaßnahmen werden wir uns beschäftigen.
Das Gesicht des Alexanderplatzes wird sich in den nächsten Jahren stark verändern. Nicht nur zahlreiche Hochhausprojekte, die schon lange geplant sind, haben jetzt eine Chance auf Realisierung. Auch andere Projekte rund um den Alex werden auf den Weg gebracht. Wir präsentieren Ihnen, was Sie in Zukunft hier erwarten wird.
In einem großen Bogen erkunden wir auch die nahe Umgebung. Das Haus des Lehrers mit seinem markanten Mosaikfries von Walter Womacka und die Kongresshalle sind typische Lösungen für die Nachkriegsmoderne. Wir verorten das ehemalige Polizeipräsidium und das Gefängnis der Staatssicherheit. Was beinhaltet das spannende, gemeinwohlorientierte Modellprojekt „Haus der Statistik“? Wir sehen die BVG-Zentrale aus der Zeit der Weimarer Republik und suchen nach der legendären Markthalle sowie dem Königsstädtischen Theater.

ab | an: am Neptunbrunnen vor dem Roten Rathaus
Leitung: Susanne Storm und Heiner Wörmann
Preis: 20,00 € (inkl. Informationsmaterial)

 

Unbekanntes Tiergarten-Süd

Stadtrundgang am 8. Oktober 2022 um 14.00 Uhr

Zu Mauerzeiten völlig vernachlässigt, hat sich das südliche Tiergartenviertel in der letzten Jahren stark verändert.

Ausgehend vom Lützowplatz beschäftigen uns zunächst die Erweiterungsbauten des Bauhaus-Archivs und die Stadtverdichtung zwischen Tiergartenstraße und Lützowufer. Indonesien und Bangladesh werden neue Akzente im Botschaftsviertel setzen und als Beitrag zur Gedenkkultur passieren wir die Ehrenhalle der Bundeswehr und die Gedenkstätte Deutscher Widerstand. Übergangsweise ist das Bundesverteidigungsministerium ins Shell-.Haus gezogen.

Der Magdeburger Platz und die Genthiner Straße haben sich vom Rotlicht-Viertel zur gefragten (und teuren) Wohngegend entwickelt. Mit dem Stadtquartier in der Lützowstraße schauen wir zurück zur Internationalen Bauausstellung 1987 und besuchen am Schluss unseres Rundgangs mit dem „Haus am Lützowplatz“ eine Galerie, die Anfang der 60er Jahre u.a. von Egon Bahr, Wolfgang Neuss, und Fritz Bornemann gegründet wurde. Der Fördererverein beabsichtigt einen Erweiterungsbau , der sich an der Stadtplanung der IBA 87 orientiert.

ab | an: Haus am Lützowplatz, Lützowplatz 9, 10785 Berlin
Leitung: Susanne Storm und Heiner Wörmann
Preis: 20,00 € (inkl. Informationsmaterial)