„Kunst wird erst dann interessant, wenn wir vor etwas stehen, was wir nicht gleich restlos erklären können.“ (Christoph Schlingensief)

 

Stadtrundfahrt: Der Blick auf die Twenties
am 23. Februar 2019 um 13.30 Uhr

Shell-Haus von Emil Fahrenkamp

Shell-Haus von Emil Fahrenkamp, 1929
(c) Franz Hafner

Die erfolgreiche spannende Verfilmung „Babylon Berlin“ hat das Interesse an der Weimarer Republik wieder neu geweckt – leider zeigt die Serie nur einen Teil der Wirklichkeit. Ohne die Augen vor den wirtschaftlichen, politischen und gesellschaftlichen  Problemen zu verschließen, möchten wir auf unserer Rundfahrt den damaligen Aufbruch der Moderne in Berlin präsentieren, der 1933 jäh gestoppt wurde: Rundfunk und Filmindustrie, darstellende Kunst, Musik, Theater und Wissenschaft (mit 14 Nobelpreisen allein in Berlin), neue Infrastruktur von der Elektrifizierung, öffentlichem Nahverkehr bis zum Flugverkehr, zukunftsweisende Architektur überall in der Metropole und in Großsiedlungen, führender Industriestandort mit der Siemensstadt, Osram und der AEG in Oberschöneweise usf. Berlin war für einen kurzen historischen Moment das Zentrum der Moderne!
Leitung: S. Storm, Dr. H. Wörmann
ab/an :  Urania Berlin,  An der Urania 17, 10787 Berlin
33,00 € (Busfahrt mit qualifizierten Guides, Informationsmaterial, Dauer ca. 3,5 Std.)
Anmeldung erbeten (Kontakt)

 

Mantegna und Bellini. Meister der Renaissance
Führung in der Gemäldegalerie am Kulturforum am 7. März 2019 um 17.00 Uhr

Giovanni Bellini, Bildnis des Dogen Leonardo Loredan, 1844,
(c) The National Gallery, London

Ab 1. März 2019 präsentiert die Gemäldegalerie eine umfassende Ausstellung zum eng miteinander verwobenen Schaffen von Andrea Mantegna (um 1431–1506) und Giovanni Bellini (um 1435–1516). Mit rund 100 Arbeiten stellt die Kooperation der Staatlichen Museen zu Berlin mit der National Gallery, London erstmals das Oeuvre dieser beiden Meister der italienischen Renaissance vergleichend gegenüber. Gerade in ihrer Unmittelbarkeit und Spontaneität machen diese Zeichnungen die künstlerische Nähe vonAndrea Mantegna und Giovanni Bellini deutlich. Um diesen Kern herum versammelt die Ausstellung zudem eine Anzahl herausragender Leihgaben. So werden Unterschiede und Ähnlichkeiten im Schaffen der beiden bedeutenden Renaissancekünstler auf exemplarische Weise herausgearbeitet. Neue Konstellationen und reizvolle Gegenüberstellungen machen die außerordentliche Attraktivität dieser Ausstellung aus.
24,00 | 18,00 erm. € (Führung | Eintritt)
Anmeldung erbeten (Kontakt)

 

Zwischen den Filmen – eine Fotogeschichte der Berlinale
Führung am 28. März 2019 um 16.30 Uhr in der Deutschen Kinemathek am Potsdamer Platz

Im Februar findet in Berlin, wie jedes Jahr, die „Internationalen Festspiele Berlin“ statt. Von Anfang an haben Pressefotografen die Berlinale begleitet, dokumentiert, auch interpretiert. Die Deutsche Kinemathek archiviert mehrere Nachlässe von Fotografinnen und Fotografen, deren Hauptfokus auf gesellschaftlichen Filmereignissen in Berlin lag. Der besondere Reiz dieser Sammlungen liegt am Rande der eigentlichen Motive, wenn beiläufig eingefangene Momente Mode, Zeitgeist, Alltags- und Repräsentationskultur oder das Konsumverhalten widerspiegeln. Die Ausstellung „Zwischen den Filmen“ dokumentiert die Arbeit der Fotografinnen und Fotografen und damit all das, was die Berlinale so charakteristisch macht – all das, was zwischen den Filmen geschieht.
16,00 € (Führung | Eintritt)
Anmeldung erbeten (Kontakt)

 

Picasso. Das späte Werk. Aus der Sammlung Jacqueline Picasso
Führung im Museum Barberini am 5. April um 16.00 Uhr
Pablo Picasso (1881–1973) gilt als Erneuerer der Kunst im 20. Jahrhundert. In Malerei, Skulptur, Graphik und Keramik hat er neue Maßstäbe gesetzt. Weniger bekannt ist sein Schaffen aus den letzten zwei Jahrzehnten seines Lebens, als Picasso von seiner Frau Jacqueline mehr Bildnisse schuf als je zuvor von einem anderen Modell.

Die Ausstellung Picasso. Das späte Werk zeigt, wie Picasso auch in seinen letzten Schaffensjahren innovativ blieb. Alle Leihgaben stammen aus der Sammlung Jacqueline Picasso (1927–1986). Ihre Tochter Catherine Hutin stellt diese bislang kaum öffentlich gezeigte Sammlung für die Ausstellung im Museum Barberini zur Verfügung. In der von Gastkurator Bernardo Laniado-Romero getroffenen Auswahl befinden sich zahlreiche Werke, die erstmalig in Deutschland gezeigt sowie einige, die zum ersten Mal in einem Museum präsentiert werden.

18,00 € (Führung | Eintritt)
Anmeldung erbeten (Kontakt)

 

Kulturreisen

Krakau & Breslau
Kulturreise in den Süden Polens vom 22. – 27. August 2019

Nicht ohne Grund ist Breslau zur Kulturhauptstadt Europas 2016 gewählt worden, sie gilt als eine der schönsten Städte Polens. Die Stadt fasziniert mit zahlreichen Kulturschätzen von der Romanik bis zum Jugendstil. Und der Bürgermeister der Stadt lächelt angesichts der vorsichtigen Frage, ob man als deutscher Gast nun „Breslau“ oder „Wrocław“ sagen solle. „Na beides“, antwortet er. „Unsere Stadt hat polnische, deutsche und jüdische Wurzeln, und die Zeiten sind vorbei, in denen das eine gegen das andere ausgespielt wurde.“ Mit der alten Königsstadt Krakau und ihrer im 13. Jahrhundert entstandenen Altstadt – oft als das polnische Florenz bezeichnet – lernen Sie eine weitere überaus beeindruckende Stadt kennen. Die wunderschöne Metropole an der Weichsel besitzt unzählige kostbare Kultur- und Kunstdenkmäler.

Für die Reisen senden wir Ihnen gerne detaillierte Programme mit Preisen/Leistungen umgehend zu!
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