Ruin und Rausch – Berlin 1910 – 1930
Führung in der Neuen Nationalgalerie am 28. April 2026 um 15.00 Uhr
Mit „Ruin und Rausch“ nimmt die Neue Nationalgalerie ausgewählte Werke aus ihrer Sammlung der Klassischen Moderne in den Blick, die das Berlin der 1910er und 1920er Jahre thematisieren. Diese Jahrzehnte oszillierten beständig zwischen Gegensätzen: Excess und Armut, Emanzipation und Extremismus gingen in der rasant wachsenden kosmopolitischen Metrople Hand in Hand.
Die Ausstellung thematisiert in 3 Kapiteln die Gleichzeitig von Glanz und Elend, Aufstieg und Abgrund im Berlin dieser Zeit.
Treffpunkt im unteren Foyer des Museums
Preis 26,00 € / 18,00 € erm. (Führung / Eintritt)
Anmeldung erbeten
Vom Borsigtor zum Schloss Tegel
Stadtrundgang am 10. Mai 2026 um 11.00 Uhr
Wenn man heute in Berlin von Borsig spricht, meint man entweder das lebendige Erbe im Stadtteil Tegel oder die moderne Firma, die den Namen weiterträgt. Das markante Borsigtor gehört zum historischen Industrieerbe der Stadt – und der Borsigturm prägt bis heute die Gegend um die ehemaligen Borsigwerke. Tegel ohne diese Firmengeschichte ist nicht denkbar.
Der Ortskern von Tegel existiert seit etwa 1240. Das markanteste Bauwerk am Anger ist die evangelische Dorfkirche Alt-Tegel. Außerdem finden sich heute noch einige Baudenkmale, die an die dörfliche Vergangenheit erinnen – auch wenn sich der Stadtteil durch die moderne Blockrandbebauung und Gewerbe stark gewandelt hat.
Nachem wir uns einen kleinen Blick von der Greenwichpromenade auf den Tegeler See gegönnt haben , gehen über die Sechserbrücke in Richtung Schloss Tegel und anschließend zum Tegeler Hafen.
Durch die Industrialisierung Tegels entstand eine gesteigerte Notwendigkeit nach verkehrstechnischen Anschlüssen, deshalb wurde 1908 der Tegeler Hafen mit eigenem Eisenbahnanschluss eröffnet. Heute ist es eine gefragte Wohnadresse. Unter dem Motto „Wohnen, Freizeit, Kultur am Tegeler Hafen“ entstand im Rahmen der IBA 1984/87 an dem Wasserbecken mit künstlich angelegter Insel Architektur im Stil der Postmoderne.
Leitung Susanne Storm und Heiner Wörmann
Treffpunkt am Borsigtor
Preis 20,00 (inkl. Informationsmaterial)
Anmeldung erbeten
Cassierer und der Durchbruch des Impressionismus
Führung in der Alten Nationalgalerie am 10. Juni 2026 um 14.00 Uhr
Mit einer außergewöhnlich dichten und kotinuierlichen Ausstellungstätigkeit förderte der in Berlin ansässige Galerist Paul Cassirer maßgeblich die Verbreitung des französischen Impressionismus. Künstler wie Edgar Degas, Paul Cézanne, Édouard Manet, Claude Monet, Auguste Renoir und Vincent van Gogh erlangten durch ihn erstmals größere Aufmerksamkeit im deutschsprachigen Raum.
Cassirer beschränkte sein Engagement nicht allein auf die Vermittlung französischer Kunst. Er setzte sich ebenso für den deutschen Impressionismus ein und unterstützte die Berliner Secession.
Die Ausstellung „Cassirer und der Durchbruch des Impressionismus“ zeigt entlang von über 100 herausragenden Werken des Impressionismus und der klassischen Moderne das beeindruckende Engagement Paul Cassirers für die Kunst.
Treffpunkt am Gruppeneingang an der rechten Seite der Alten Nationalgalerie
Preis 26,00 € / 18,00 € erm. (Führung / Eintritt)
Anmeldung erbeten